AKTUELLE AG

Leicht lösbare Etiketten für MTVs

Der Handel verwendet zu Kennzeichnung von MTVs Etiketten, die Informationen zur Filialbelieferung enthalten. Die Kleber dieser Etiketten sind so stark, dass sie nur mit großem Aufwand (z.B. Hochdruckreinigern) wieder abgelöst werden können.
Die Arbeitsgruppe wird dazu Lösungen unter Einbeziehung von Etiketten- und Klebe-Produzenten, Händlern und Herstellern ausarbeiten.

Wie ist die AG „Leicht lösbare Etiketten“ entstanden?

Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt, zahlreiche Unternehmen und Institutionen haben sich dieser Frage bereits angenommen, aber bisher noch keine befriedigende Lösung erarbeitet.

Im Rahmen von Kommissionierung und Auslieþrung der Ware an die einzelnen Filialen wird auf jeder fertigen Liefereinheit z.B. Gittercontainer ein Etikett angebracht, es enthält einen Strichcode und alle Details des Geschäftes, das diese Ware bekommen soll. Dieses Etikett wird an einer Sekundärverpackung (Umkarton oder Mehrweg-Ladungsträger) im Stapel sichtbar angebracht.

Handelt es sich dabei um einen Mehrweg-Ladungsträger wie z.B. Obst- und Gemüsekiste, Bierkiste, Biertray etc., auf den dieses Etikett geklebt wird, dann sollte dieses nach Verwendung im Rahmen des Reinigungsprozesses vor der Wiederverwendung abgelöst werden.

Zur Zeit werden aber Etiketten mit starken Klebern verwendet, die sich in den Waschstraßen nicht oder nur teilweise ablösen lassen, daher muss in vielen FE4llen mittels Hochruckreinigern zeitaufwändig händisch nachbehandelt werden.

Gelingt die Ablösung nicht, muss der Ladungsträger aussortiert und entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt werden. Das verursacht vermeidbare Kosten.

Beispiele des Problems sehen Sie hier:

Aufgabe,  Ziel und Arbeitsweise der Arbeitsgruppe „Leicht lösbare Etiketten“

Aufgabe und Ziel der Arbeitsgruppe bestanden darin, europaweit nach Etiketten zu suchen, die während des Transportes zum Geschäft haften bleiben, sich aber danach in allen verwendeten Waschstraßen wieder automatisch und rückstandsfrei entfernen lassen.

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe waren Vertreter des Handels und der Brauereien, die gemeinsam ein genaues Anforderungsprofil ausarbeiteten.

Zur Arbeitsgruppensitzung wurden nach Ausschreibung 6 Hersteller von Etiketten zur Präsentation eingeladen, die ihre Lösungen darstellten.

Nach Übermittlung entsprechender Testmuster wurden diese ausführlichen Praxistests unterzogen.

Das Ergebnis

Bisher hat ein Testmuster die geforderten Kriterien erfüllt, das Etikett hat das Format 70 mal 200ml und kann auf den derzeit verwendeten Thermodirekt – und Thermotransferdruckern verwendet werden.

Das Etikett wird im Rahmen des Reinigungsprozesses im Waschtunnel mit heißem Wasser vorgelöst und im anschließenden Trockentunnel komplett und rückstandsfrei abgelöst.

Ein weiter Lösungsansatz wurde von einem Anbieter vorgestellt, eine Loop-Lösung aus Papier mit einer extrem dünnen Kleberschicht, die ähnlich wie die Koffertags am Flughafen in Schlaufenform angebracht wird.

Dies bedingt allerdings eine Änderung des Befestigungsprozesses nach der Kommissionierung, die Entfernung erfolgt durch einfaches Abreißen des Loop-Etikettes.

Durch die Verwendung einer reinen Papierrolle ohne Glassine/Trägerpapier für Etiketten ist diese Version ökologisch nachhaltig. Vorerst wird sie aber nicht weiter verfolgt.

D-A-CH: Einstellwerte für automatisierte Kontrollen von EUR-Paletten in Förder- und Lagersystemen

Automatisierte Anlagen benötigen einwandfreie Holzpaletten um Störungen und reinigungsintensive Zwischenfälle bei innerbetrieblichen Transporten und Lagerbewegungen zu vermeiden. Die Arbeitsgruppe wird für alle 3 Länder eine Empfehlung zur Standardisierung der Einstellwerte für automatisierte Kontrollen von Europaletten in Förder-und Lagersystemen erarbeiten und publizieren.

Das bedeutet, dass wir in dieser D-A-CH Organisation Informationen zu den lokal laufenden Themen austauschen und manche Projekte in mehreren Ländern gleichzeitig ¾arbeiten und realisieren.

Hintergrund des Projektes „Smartbox&#‚20;

Im Rahmen des Produktionsprozesses verpackt der Hersteller die produzierte Ware in Umkartons oder auf Trays und liefert diese auf Paletten an den Handel. Diese SekundE4rverpackung wird bei schnell drehenden Artikeln nach Kommissionierung an die Filialen bzw. an das Geschäfte geliefert, dort ausgepackt und in das Regal geschlichtet.

Es gibt aber bei langsamer drehenden Artikeln – insbesondere bei der Vertriebsform Drogeriediskont – einen anderen Prozess:

In diesen Fällen werden die Umkartons n¬h Anlieferung geöffnet, in Kunststoff-Kisten umgepackt und eingelagert.

Für die Kommissionierung von Einzelartikeln wird diese Box automatisch aus dem Lager zum Kommissionier-Platz befördert, um dort diese Einzelartikel je nach Bestellung der Filiale entnehmen zu können, zu kommissionieren und zur Auslieferung bereitzustellen.

Aufgabe und Ziele der Entwicklung „Smartbox“

Ziel des Projektes war, den Prozess bei Einzelkommissionierung von langsam drehenden Artikeln zu optimieren. Dieser Teil umfasst mehr als 50% des Sortiments.

Die Aufgabe bestand darin einen Weg zu finden, Ús Öffnen der Umkartons, das Umpacken in Kunststoff-Boxen und die Entsorgung des Einweg-Verpackungsmaterials, der Kartonagen, zu vermeiden. Dadurch sollte auch der Packing-Prozess für Mischpaletten beim Hersteller und beim Händler optimiert und Kosten eingespart werden. Zusätzlich sollte es gelingen, den Frachtraum besser zu nutzen und CO2 Emissionen einzusparen.

Das Ergebnis

GS1 Germany entwickelte gemeinsam mit Herstellern und Händlern die „Smartbox“, ein modularer, standardisierter und oben offener Mehrwegladungsträger mit einer Kommissionier-Klappe an der Schmalseite. In der deutschen Arbeitsgruppe sind die Vertreter des Drogeriehandels (DM, Müller, Rossmann, Migros, EDEKA, Galeria und real) sowie die Hersteller (P&G, Beiersdorf, Henkel, L’Oréal und Unilever) vertreten.

Die Smartbox wird es in 6 verschiedenen GrF6ßen geben, Basis sind die Modulmaße 600x400mm und 300x400mm, jeweils in 3 verschiedenen Höhen.

Die Kennzeichnung der Smartbox wird entsprechend den GS1 Standards mit einem serialisierten GRAI erfolgen.

Die Box entspricht den Anforderungen des VdS Feuerschutzes.

Der neue Prozess

Bei Verwendung der Smartbox durch den Hersteller wird direkt an der Linie in diesen neuen Mehrwegladungsträger produziert und an den Handel ausgeliefert.

Im Handelslager entfällt der Prozess des Öffnens des Kartons, des Umschlichtens in die eigenen Kunststoff-Behälter und die Entsorgung des Kartons, weil sich die Smartbox ohne weitere Bearbeitung für die Einlagerung im Handelslager und anschließende Kommissionierung eignet.

Das kann zu Kosteneinsparungen von bis zu 20% führen.

Eine Darstellung der neuartigen Circular ìonomy, des Waren- und Informationsflusses sieht man hier, sowie in der angefügten Präsentation:

Weitere Details zur Smartbox finden Sie in beigefügter Präsentation und unter dem folgenden Video Link: https://www.youtube.com/watch?vISdL0Ou2cyw

Ausblick und nächste Schritte

GS1 Germany arbeitet derzeit an einem verbindlichen Kommitment der Hersteller in Deutschland.

Danach ist eine Testphase und eine großflächige Einführung geplant.

Nachdem die in der deutschen Arbeitsgruppe vertretenen Händler und Hersteller zum Großteil auch in Österreich aktiv sind, wird die Entwicklung in Deutschland vom LW genau beobachtet, es werden erste Gespräche in Österreich geführt, ob und wann es Sinn macht, die Aktivitäten auf Österreich auszudehnen.

In Zusammenarbeit mit der TU-Wien und Pulswerk ist geplant, ein Web-Tool zur Beurteilung von Mehrweg-Verpackungen zu entwickeln, in das die Smartbox als Case Study eingebracht werden kann.

Resümee

Das Smartbox Konzept ist ein kreativer Ansatz, um den Logistik- und Handling-Prozess im Handel zu optimieren, Kosteneinsparungen zu realisieren und gleichzeitig durch CO2-Reduzierung einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit zu leisten.

Für weitere Informationen zum L-MW nutzen Sie bitte auch  unsere Website www.l-mw.at,gerne stehen wir auch für Rückfragen zur Verfügung.

In den folgenden Wochen werden wir Sie über den aktuellen Stand  zu den Themen „DESADV im Strìkengeschäft“ und „90% Sammelquote bei PET Einwegflaschen“0; informieren.

Lean & Green

Lean and Green ist eine Non-for-Profit Initiative und wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, teilnehmende Unternehmen für ihre Erfolge bei der Reduzierung ihres CO2-Ausstoßes in Lager- und Logistikprozessen zu zertifizieren und mit der Verwendung des Lean & Green Logos besonders auszuzeichnen. Im Fokus steht die CO2-Reduktion von 20 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Die Arbeitsgruppe wird die die Chancen zur Realisierung dieses Konzeptes in Österreich evaluieren.

GS1 Austria/L-MW haben im letzten Jahr die exklusive Vertretung von Lean & Green in Österreich übernommen. Diese Initiative, die derzeit in 12 Ländern Europas aktiv ist, verfolgt das Ziel, dass Firmen auf freiwilliger Basis ihren CO2 Ausstoß innerhalb von 5 Jahren um 20% reduzieren.

Falls das Unternehmen in den letzten Jahren bereits massive CO2 Einsparungen durchgeführt hat, kann die „Null-Linie“ des Beobachtungszeitraumes bis zu 5 Jahre zurückgesetzt werden.

Nach Ausarbeitung eines Aktionsplanes, der von Pulswerk geprüft wird, erhält die Firma die Berechtigung, das runde Lean & Green Logo für Werbezwecke z.B. auf LKWs, in Aussendungen oder auf der Website sofort zu nutzen.

Bei Zielerreichung nach Ablauf der 5 Jahre wird als Auszeichnung der erste  „SternR ; verliehen, weitere Sterne gibt es für zusätzliche CO2 Reduktion um % bzw. 5%.

Wir haben alle Unterlagen für Österreich ausgearbeitet. Antragsformulare, Verträge, AblaufplE4ne, Detailpräsentationen etc. stehen zur Verfügung und sind auf der Website www.l-mw.at einsehbar.

Weitere Details finden Sie im beigefügtem Lean & Green Folder sowie in drei Artikeln aus den Fachzeitschriften CASH, REGAL und der GS1 Infozeitung.

Arbeitsgruppe Bier 0,33l Mehrwegflasche

Das Segment der 0,33l Bierflasche hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt und liegt derzeit bei 10% Anteil am Biermarkt in Österreich. Der Großteil der Gebinde sind Einwegflaschen. Die Größenordnung des Segments sind ca. 135 Millionen Flaschen pro Jahr.

Die AG untersucht die Marktchancen einer 0,33l Mehrwegflasche und wird eine Empfehlung ausarbeiten.

Was war der Hintergrund?

Die 0,33l Bierflasche erfreut sich in Österreich immer größerer Beliebtheit, der Anteil dieses Gebindes hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt und hält derzeit bei einem Anteil von ca. 10%. Das bedeutet, dass in dieser Größe etwa 45.00hl verkauft werden, in Flaschen umgerechnet sind das über 120 Millionen im Jahr. Der Großteil sind Einweggebinde, die einmal als Glasflasche produziert und befüllt werden und nach der Konsumation in den Glascontainer dem Recycling zugeführt werden.

Ziel der L-MW AG

Die Arbeitsgruppe hat das Ziel, gemeinsam mit den Brauereien und dem Handel die Marktchancen einer 0,33l Mehrweg Bierflasche in Österreich zu untersuchen und die Möglichkeiten einer Standardflasche zu prüfen. Bei einer einheitlichen Mehrwegflasche würde es keinen Sortieraufwand des Handels gëen und die Rücktransporte der Leergebinde zu den Brauereien könnten sich auf kurze Wege reduzieren.

Gerade in Zeiten, in denen der Schwerpunkt auf ökologischer Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung liegt sprechen viele Argumente für Mehrweg – denn Mehrweg ist Klimaschutz.

Internationale Entwicklung

Auch in Deutschland befassen sich die 4 größten Brauereien mit Überlegungen zum  0,33l Mehrwegsystem. Krombacher, Bitburger, Warsteiner und die Radeberger-Gruppe planen die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zur Pflege und Verwaltung eines Pools für 0,33-Liter-Longneck-Flaschen.

Details finden Sie in diesem Artikel aus der WELT unter:

https://www.welt.de/wirtschaft/article206395507/Mehrweg-Grosse-Pfandplaene-fuer-kleine-Bierflaschen.html

Resümee

Die Bedeutung der ökologischen Nachhaltigkeit wird gerade bei der Wahl der Verpackungsarten in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. In den  Warengruppen Milch und alkoholfreie Getränke sind in jüngster Zeit bedeutende Aktivitäten bei Markenartikeln und auch bei Handelsmarken in Richtung Mehrweggëinde zu beobachten.

Mit dieser Arbeitsgruppe versucht der Logistikverbund Mehrweg, Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele und zur Ressourcenschonung gemeinsam zu realisieren.

Biertray für Multipacks

4er- und 6er-Träger werden als Promotioneinheit immer beliebter. Um diesem Trend Rechnung zu tragen hat die L-MW Arbeitsgruppe nach gemeinsam erstellten Anforderungen eine Ausschreibung für Biertrays für Multipacks in ganz Europa durchgeführt.

In dieser Ausschreibung haben zwei Trays allen Anforderungen entsprochen. Nachdem die mit Brauereien und Handelsunternehmen durchgeführten Praxistests erfolgreich waren, ist die Markteinführung 2016 erfolgt.

Wie ist die AG Biertray entstanden?

Die Anregung zu der L-MW Arbeitsgruppe Biertray ging wieder auf die Initiativeeines Logistikleiters aus dem Handelsbereich zurück.

Das Problem stellte sich wie folgt dar:

Durch die Zunahme der Multipacks Bier (4-er, oder 6-er Packs in einer Kartonhülle) kam es vermehrt zu dem Wunsch der Brauereien, die Angebote auf Trays zu präsentieren, eine für diese Gebinde ideale Präsentationsform im Geschäft.

Bei Individual-Trays ist der  Handel mit diversen Typen in verschiedenen Farben konfrontiert worden. Diese verschieden bunten  Trays, die alle funktionsidentisch waren, musste der Handel im Leergut auseinander sortieren und 8 – 10 Tray-Stapel (für jedes Tray eine Palette) bilden.

Grundsätzlich stand der  Handel Idee des Trays positiv gegenüber, hatte aber Wunsch nach Standard-Trays, um Sortieraufwand und kostenintensive Rücktransporte von unterschiedlich bunten und individuell gebrandeten Trays zu den einzelnen Brauereien zu verhindern.

Aufgabe,  Ziel und Ergebnis der Arbeitsgruppe Biertray

Die Aufgabe der L-MW AG war daher, ein neutrales Standard-Tray entwickeln zu lassen, in das alle in Österreich gängigen0,5l Mehrwegflaschen als Multipacks vom 4-er bis zum 10-er Pack geschlichtet werden können und das sich auch zum Rücktransport des Leergutes eignet.Details sind in der beigefügter Präsentation beschrieben.

Eine europaweite Ausschreibung führte letztendlich zu zwei Anbietern, die entsprechende Muster präsentierten.

Um diese Entwicklungen einem Praxistest unterziehen zu können,  wurden Testmuster u.a. auf 3-D Druckern produziert und die Trays nach Beschlichtung mit Produkten im Rahmen der normalen Einzelhandelslogistik ausgeliefert und das Leergut mit den Trays wieder zurück den Brauereien transportiert.

BeideAnbieter-Versionen haben diesen Test erfolgreich bestanden.

Das Poolmodell

Zusätzlich entwickelte die AG ein Poolmodell, bei dem das Tray für den Zeitraum der Verwendung vermietet wird und nachdem es sich um ein Standard-Tray handelt direkt nach dem Einsatz  an die liefernde Brauerei oder jede andere Brauerei, die das Tray verwendet, rückgeführt werden kann. Ein einfaches Reporting-System begleitet diesen Prozess für die Mietabrechnung. Das Poolmodell ist in beigefüget Präsentation schematisch dargestellt.

Dieses System hat den Vorteil, dass RFCcktransporte des Trays über weite Strecken vermieden werden, ein Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit und CO2 Reduktion.

Das Ergebnis

Mit der Entwicklung geeigneter Trays und eines geeigneten Poolmodells war die Aufgabe der AG erfüllt und es war somit beiden Anbietern überlassen, in bilateralen Gesprächen mit den Brauereien ihre Marktchancen zu realisieren.

Die Markteinführung des Logipack Pooltrays

Das Unternehmen LOGIPACKproduzierte frühzeitig die notwendigen Werkzeuge und konnte somit die für die Einführung notwendigenPool-Trays zeitnah in Österreichbereitstellen.

LOGIPACK hat mit dem LOGIPACK AllCare Tray 40er (40×0,5l)  die Funktion des Prozess-Standardisierers übernommen, damit der Handel nicht die verschiedenen farbigen Trays aussortieren muss, sondern im Idealfall nur noch ein Tray für alle Hersteller im Prozess im Umlauf hat.

Diese Prozessstandardisierung ist LOGIPACK mit einer gleichzeitigen Optimierung und Flexibilisierung angegangen.

Das LOGIPACK AllCare Tray kann neben dem gewohnten 6×0,5l Basket auch 4er, 8er und 10er Multipacks aufnehmen, sowie neben der NRW 0,5l und LongNeck 0,5l Flasche auch die Bügelverschlussflasche 0,5l. Details in der beigefügten Kurzpräsentation.

Mittlerweile nutzen über 10 Brauereien und Vertriebsgesellschaften das LOGIPACK Pooltray mit mehr als 85.000 AllCare Trays in Österreich. Das Feedback der Brauereien ist sehr positiv, da sich die Pooltrays sowohl im Vollgut- als auch Leergutprozess bewiesen haben.

Auch in automatischen Verpackungslinien zur Produktion von Kleingebinden und Displays wird das LOGIPACK Pooltray bereits eingesetzt und weitere Anlagen sind in der Planung. Einzig der Leergutrückfluss aus dem Handel wird von einigen Herstellern bemängelt, da vom Handel zu wenig Leergut auf den Trays bereitgestellt wird.

Die Auszeichnung mit dem Ökobusinesspreis

Der Beitrag, den das Biertray zur F6kologischen Nachhaltigkeit liefert, wurde durch die Verleihung des OEKO BUSINESS PREISES Wien, den Frau Stadträtin Sima überreichte, besonders gewürdigt.

Ausblick und nächste Schritte

Die in der AG formulierten Ziele Reduktion des Sortieraufwandes und Minimierung der Rücktransportkilometer – lässt sich nur durch eine breite Verwendung des Trays in Österreich realisieren.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte unsere Website www.l-mw.at, gerne stehen wir auch für Rückfragen zur Verfügung.

In den folgenden Wochen werden wir Sie über den aktuellen Stand  zu den AG Themen „Leicht lF6sbare Etiketten“ und „Smartbox“ informieren.

Mehrweg Displays

Sonderanfertigungen für den Promotion Einsatz bestehen mit Ausnahme des Ladungsträgers zum Großteil aus Einwegmaterial, das nach dem Einsatz entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt wird.

Zur Schonung von Ressourcen wird die Arbeitsgruppe Angebote von mehrwegfähigen Displaymodellen aufzeigen, die nach dem Einsatz retourniert und nach der Befüllung mit anderen Produkten von Neuem eingesetzt werden. Nachdem der 2017 erfolgte Praxistest erfolgreich war, wird derzeit an der Markteinführung gearbeitet.

Auf Anregung eines Leiters der Konzernlogistik eines großen Handelsunternehmens in Österreich hat der Logistikverbund Mehrweg vor 3 Jahren eine Arbeitsgruppe gestartet, um das Thema Mehrwegdisplay zu bearbeiten.

In Österreich werden jährlich 3 Millionen Displays produziert, der überwiegende Teil als Einweg Karton Displays. Ein solches Display wiegt im Durchschnitt 6 kg und hat von der Produktion bis zum Recyclingbehälter eine Lebensdauer von 4-6 Wochen. Bei einer Jahresmenge von 3 Millionen Stück entstehen dadurch 18 Millionen kg an Kartonabfällen.

Die L-MW Arbeitsgruppe hat in ganz Europa nach Mehrwegdisplay-Systemen gesucht und hat 3 verschiedene Systeme gefunden.

Das  System LOOPOS von Polymer Logistics, das bereits in serienreifer Produktion fertig ist, wurde bei den Handelsketten SPAR und REWE im Praxiseinsatz mit vollster Zufriedenheit getestet. Es handelt sich dabei um Kunststofftassen mit aufklappbaren Säulen in 3 verschiedenen Höhen im Format einer BC Palette, die auf alle Ladungsträger dieser Größe passen.

Nach Abverkauf der Ware aus dem Display können die Säulen einfach eingeklappt und damit platzsparend zurück transportiert werden.

Im Rahmen eines durchgeführten Tests wurde ein Einwegdisplay mit dem LOOPOS Mehrwegdisplay verglichen. VerwenÞt man für das Marken- oder Produktbranding eine Kartoneinlage für die Tassen, so ergibt sich eine Einsparung von 60% bei den Kartonagen. Wenn für das Branding eine Banderole verwendet wird, können sogar 95% das Kartons eingespart werden.

Details in beigefügter L-MW Präsentation.

Beide großen Handelsketten, REWE und SPAR, haben bereits mit schriftlichen Vereinbarungen den Einsatz dieses Mehrwegsystems akzeptiert.

Bei zahlreichen Gesprächen wurde a¾r immer wieder die Frage aufgeworfen, wie sich der CO2 Footprint im Vergleich zwischen Einweg- und Mehrwegdisplays darstellt.

Das Unternehmen Pulswerk hat dazu eine Analyse erstellt, die in den CO2 Bilanzen den gesamten Weg dieser Displayvarianten von der Herstellung bis zum Recycling  beinhaltet.

Das Ergebnis in Kurzform:

  • Das Einsparungspotential des Mehrwegdisplays bei 100 Produkt Promotions liegt im Vergleich zu den Einwegdisplays zwischen rd. 60% – 70% bzw. zwischen rd. 400 – 600 kg CO2 eq.
  • Die Anzahl der Umläufe ist ein relevanter Faktor. Das Mehrwegdisplay ist bereits nach wenigen Umläufen vorteilhafter in der CO2 Bilanz als das Einwegdisplay.
  • Zusätzlich spart das Mehrwegdisplay von LOOPOS große Mengen an Kartonabfällen ein, es ist stabiler als ein Einwegdisplay und die Produkte werden besser geschützt.

Zusätzliche Details finden Sie unter folgendem Link:

http://www.pulswerk.at/mw-display_bilanz.htm

Für das LOOPOS Mehrwegdisplay wurde ein Pool in Österreich eingerichtet. Das System wird für die Einsatzdauer vermietet, die Vertretung und Produktion der Displays liegt bei Firma Packservice, GF Joachim Kratschmayr,

Anlieferung ohne Palettentausch

Bei Importen von Waren auf weißen Tauschpaletten kann der Fall eintreten, dass nach Palettentausch bei der Anlieferung eine Anzahl von leeren Paletten in das weit entfernte Herkunftsland der Ware zurück transportiert wird. Diese Transporte sind ökologisch nicht nachhaltig. Die Arbeitsgruppe hat Wege aufzeigen, wie Transporte von Leerpaletten über weite Strecken vermieden werden können.

Hier finden Sie diese und andere Publikationen zum Download!

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Integration von bepfandeten Mehrweg-Verpackungen in GS1 Sync

Die GS1 Sync Stammdatenbank ist seit 2014 etabliert und wird von ca. 500 Unternehmen aktiv genutzt. Das Thema Stammdaten betrifft aber nicht nur Endverbrauchereinheiten und Sekundär-Verpackungen, sondern ist auch bei bepfandeten Mehrwegverpackungen für Hersteller und Händler von zunehmender Bedeutung. Die Voraussetzungen in der Datenbank sind gegeben und die Felder sind definiert.

Hier finden Sie diese und andere Publikationen zum Download!

Was war der Hintergrund?

Stammdaten, die alle Attribute eines Artikels von der Primärverpackung (Konsumenteneinheit), über die Sekundärverpackung (Umkarton/Tray) bis zur Tertiärverpackung (Palette) beinhalten, sind im Warenwirtschaftssystem und im Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette von besonderer Bedeutung. In diesen Stammdaten sind die logistischen Merkmale (Höhe, Breite, Gewicht etc.) aber auch Informationen über das Pfand bei Mehrwegartikeln enthalten.

Ausgelöst durch die Lebensmittelinformationsverordnung der EU wurde die elektronische Stammdatenbank GS1 Sync geschaffen, die seit 2014 etabliert ist.

Diese Datenbank enthält B2C-B2B-Daten, Pfand- und Verpackungsinformationen sowie Produktabbildungen.

Sie wird in Österreich von über 1.200 Lieferanten genutzt, derzeit stehen rund 340.000 GTINs für den Markt zur Verfügung, 171 Unternehmen sind Datenabholer.

Zusätzlich werden Händlerportale mit rund 1.160 Lieferanten betrieben.

Das Problem

Bei Mehrwegartikeln wie z.B. einer Mehrweg- Bierflasche oder einer Mehrweg AF Getränkeflasche bzw. den jeweiligen Mehrwegkisten ergibt sich folgendes Problem:

Eine Mehrweg Flasche/Kiste hat, um in einer Analogie zu sprechen, verschiedene Aggregatzustände, die am Beispiel Bierflasche verdeutlicht werden sollen:

Eine in der Brauerei gïüllte Bierflasche hat ebenso wie eine Mehrwegkiste mit gefüllten Flaschen eine GTIN, um sie an der Kassa eindeutig zu identifizieren und den jeweiligen Preis festzustellen.

Eine leere Flasche, eine leere Kiste und eine Kiste gefüllt mit leeren Flaschen haben bisher keine eindeutige Identifikation. So verwendet der Handel für alle Mehrwegflaschen mit dem gleichen Pfandsatz eine Artikelnummer. Eine Unterscheidung nach markenspezifischen Flaschen erfolgt nicht.

Das Ziel der L-MW AG

Da Leergut und Pfand einen nicht unwesentlichen Wert darstellen, war es das Ziel der L-MW AG ein System zu entwickeln, mit dem Mehrweggebinde auch in leerem Zustand eindeutig identifiziert werden können, um diese Information im gesamten Warenwirtschaftssystem des Handels nutzen zu können. Diese eindeutigen, standardisierten Identifikationsnummern sollten von den Herstellern vergeben und in die GS1 Sync Datenbank eigegeben werden.

Die Lösung

Die L-MW Arbeitsgruppe bestand aus Vertretern von Getränkeherstellern, Händlern, GS1 Austria, GS1 Sync und dem Logistikverbund Mehrweg.

Nachdem die Voraussetzungen für die Integration von Mehrweggebinden, Ladungsträgern und PfandsE4tzen in die GS1 Sync Datenbank gegeben und die Felder definiert waren wurde folgendes System entwickelt, das sich am Beispiel  des Datensatzes Zipfer Bier veranschaulichen lässt:

Erklärung zur Darstellung der Relation von Vollgut und Leergut:

Die Bierflasche hat im gefüllten Zustand eine GTIN, die auf der Etikette aufgedruckt ist, und gleichzeitig eine „virtuelle“ GTIN, die verwendet wird, sobald die Flasche als Leergut in den Handel zurückgebracht wird zur Abwicklung des Leergutprozesses.

Die Grafik verdeutlicht, dass Sixpacks und Biertraydisplays als Einheit eigene GTINs haben, die „virtuelle“ Leergut GTIN für die Flasche bleibt aber immer gleich. Ebenso verhält es sich bei vollen und mit leeren Flaschen gefüllten Bierkisten.

Zusätzlich ist es sinnvoll, für die leere Kiste ohne Flaschen ebenfalls eine GTIN zu vergeben, um Anforderungen bzw. Rückgaben mit eindeutiger Identifikation gestalten zu können.

Alle weiteren Details finden Sie in der beigefügten GS1 Anwendungsempfehlung.

Resümee

Mit diesem  System wurÞ  eine Vorgehensweise entwickelt, um Mehrweggebinde in verschieÞnen „Aggregatzuständen“ eindeutig identifizierbar zu machen und diese Informationen in die Datenbank GS1 Sync zu integrieren. Der publizierte Leitfaden soll bei Händlern und Herstellern die praktische Umsetzung unterstützen und etablieren.

Wenn es in Österreich zur Erfüllung der EU Single-Use-Plastic-Richtlinie zur Einführung eines Einwegpfandes für Getränkeflaschen aus Kunststoff kommen sollte, kann das System auch für die Identifikation von leeren Einweg PET Flaschen adaptiert werden.

Dollie Empfehlung NEU

Ein Dolly ist ein ohne fremde Hilfsmittel rollender Ladungsträger, der den in Europa üblichen Normen für Supplychains des Fast Moving Consumer Good Sektors entspricht. Das Haupteinsatzgebiet des Ladungsträgers sind Displays. Die 2001 publizierte Empfehlung für den Einsatz von Dollies wurde nach dem heutigen Stand von Technik und Angeboten überarbeitet und ist fertiggestellt.

Hier finden Sie diese und andere Publikationen zum Download!

Was war der Hintergrund?

Die Marktanalyse für den Einsatz rollender Ladungsträger war eines der ersten Projekte des Logistikverbundes Mehrweg im Rahmen von GS1 Austria.

Auch in diesem Fall kam die Anregung zur Gründung der Arbeitsgruppe vom Logistikleiter einer großen Handelskette in Österreich.

Problem  und  Ziel der L-MW AG

Nachdem die Empfehlung für den Einsatz von Dollies aus dem Jahr 2001 stammt und sich seither von Seite der Technik und der Anbieter vieles geändert hat, war es angezeigt, in einer L-MW Arbeitsgruppe diese Empfehlung zur Gänze zu überarbeiten und neu zu publizieren.

Die Lösung

In der Supply Chain ha¾n Vereinfachungen in den Prozessen insbesondere für die Mitarbeiter am POS verbunden mit Kosteneinsparungen oberste Priorität.

Daher nimmt der Einsatz rollender Ladungsträger in den Formaten ¼ und ½ Palette ständig zu. Diese Art von Ladungsträgern eignet sich besonders für schnell drehendes Standardsortiment, Aktionen/Promotions mit Zweitplatzierungen und Produkte mit großem Gewicht wie z.B. Getränke in Kombination mit dem Biertray.

Der Vorteil liegt im Transport dieser Einheiten in der gesamten Supply Chain, besonders aber bei Þr Verlagerung der Ware vom Lager des Geschäftes in den Verkaufsraum ohne Verwendung gesonderter Transporthilfsmittel wie Stapler oder Handhubwagen. Dadurch ist eine einfache und ergonomisch vorteilhafte Handhabung der Produkte möglich, die auch zur Reduzierung von „out of stock“-Situationen beiträgt.

Zusätzlich gibt es oftmals Probleme, wenn Displays auf ¼ Paletten aufgesattelt auf einer Palette im Geschäft angeliefert werden. Da der Handhubwagen die Höhe nicht erreicht, um die Displays in einem Arbeitsgang herunterzuheben, müssen diese Displays abgeschlichtet und neuerlich als Sonderplatzierung aufgebaut werden, ein Arbeitsgang, der sich durch den Einsatz von Dollies verhindern lässt.

Die vorliegende Empfehlung wurde mit allen Unternehmen, die derzeit in Österreich rollende Ladungsträger anbieten erarbeitet und mit Vertretern des Handels abgestimmt. Im Detail wurde ein Anforderungsprofil ausgearbeitet, das alle relevanten Themen von Materialverwendung über Abmessungen, Belastbarkeit bis zur standardisierten Kennzeichnung und der Oberflächenplattform mit Befestigung von Aufbauten festlegt. Zusätzlich werden die Möglichkeiten von Pool-Organisationen dargestellt.

Ein Prozessablauf mit Úrstellung von „Waren- Informations- und Geldfluss“ und eine Fotodokumentation der Produkte der Anbieterfirmen ergänzen diese Empfehlung.

Weitere Details finden Sie in der beigefügten  Dolly Empfehlung NEU.

Resümee

Der Logistikverbund Mehrweg hat mit der Dolly Empfehlung 2001 den ersten Einsatz für diese Mehrweg L­ungsträger in Österreich ermöglicht und begleitet und hat nunmehr mit der gemeinsamen Überarbeitung dieser Publikation mit Teilnehmern der Wertschöpfungskette eine aktuelle Publikation veröffentlicht, die dem heutigen Stand der Technik und den aktuellen Angeboten entspricht.

Für weitere Informationen zum Logistikverbund Mehrweg nutzen Sie bitte unsere Website www.l-mw.at,gerne stehen wir auch für Rückfragen zur Verfügung.

DESADV im Streckengeschäft

Gerade im Bereich Getränke werden viele Lieferungen per Streckengeschäft durchgeführt. Hierbei wird die Ware direkt im Geschäft beziehungsweise in der Gastronomie angeliefert. Wenn hierfür ein Getränke Fachgroßhändler beauftragt wird, wird in der Praxis meist kein elektronischer Lieferschein – die DESADV – eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hat Lösungen erarbeitet, wie mit einfachen Mitteln sichergestellt werden kann, dass diese für den Handel wichtige Nachricht auch bei Streckenlieferung zum Einsatz kommt.

Hier geht es zum Video!

Was war der Hintergrund?

Die Einführung von EDI – elektronischem Datenaustausch – im standardisierten Format der EANCOM Nachrichten war das Ergebnis einer der ersten Arbeitsgruppen zu Beginn der ECR Initiative in Österreich. Sehr rasch haben sich die Nachrichten ORDERS (elektronische Bestellung), DESADV (elektronischer Lieferschein) und INVOIC (elektronische Rechnung) in Österreich durchgesetzt und werden auch heute zwischen Händlern und Herstellern erfolgreich eingesetzt. Die Vorteile sind ganz klar, die Vermeidung der Doppeleingabe von Daten und damit neben der Zeitersparnis die Reduktion der Fehlerquote auf Null.

Die Initiative der L-MW Arbeitsgruppe geht auf die Anregung aus dem Handel zurück, der die folgende Lücke im System aufgezeigt hat:

Das Problem 

Gerade im Bereich GetrE4nke werden viele Lieferungen per Streckengeschäft durchgeführt. Die Ware wird nicht an ein Handelslager angeliefert und von diesem an die GeschE4fte verteilt. Der Hersteller, z.B. eine Brauerei oder ein Produzent von alkoholfreien Getränken, liefert die bestellte Ware direkt im Geschäft bzw. in der Gastronomie an.

Wird diese Streckenlieþrung vom Produzenten durchgeführt, ist die Übermittlung des DESADV selbstverständlich. Bedient sich aber der Hersteller für die Lieferung eines Getränke  – Fachgroßhändlers, wird in der Praxis meist kein elektronischer Lieferschein, DESADV, eingesetzt. Das fFChrt dazu, dass der Händler die Lieferdaten händisch in seinem System erfassen muss. 

Das Ziel der L-MW AG 

Die Arbeitsgruppe hat als Ziel formuliert, Wege zu finden, bei Streckenlieferung auch beim Einsatz eines Getränke-Fachgroßhändlers die Übermittlung eines DESADV mit der gelieferten Menge an den Handel sicherzustellen.

Die Lösung 

In der mit Händlern, Herstellern und Softwareexperten besetzten Arbeitsgruppe war sehr rasch klar, dass das IT – System der Getränke-Fachgroßhändler zwar die DCbermittlung eines DESADV ermöglicht, dass aber die praktische Umsetzung bei dieser Kundengruppe auf Probleme stößt.

Es wurde daher folgende Ideallösung ausgearbeitet:

Erklärung der Grafik:

Wenn das Geschäft/ die Filiale mit der Nachricht ORDERS die Ware direkt beim Hersteller bestellt, so kann dieser mittels der Lieferanweisung INSDES den Getränke-FachgroDFhändler mit der Lieferung beauftragen.

Sobald dieser die Ware ausgeliefert hat meldet er dem Hersteller kurzfristig mit DESADV oder einer eigenen Nachricht die tatsächlich ausgelieferten Mengen.

Mit diesen Informationen kann der Hersteller nunmehr dem Händler den DESADV mit der Liefermenge und anschließend mittel INVOIC die Rechnung übermitteln.

Der gesamte Prozess wir hier im Video anschaulich dargestellt: https://www.youtube.com/watch?vUC7Y00320wM

Speziell für Getränke-Fachgroßhändler wurde in der AG auch die Editel Lösung Web-EDI vorgestellt, mit der auch kleinere Unternehmen ohne Warenwirtschaftssystem kostengünstig und kurzfristig die elektronische Abwicklung des gesamten Order2Cash Prozess (ORDERS; DESADV, INVOIC etc. ) nutzen können. Siehe Präsentation in der Beilage.

Resümee

Ohne die Initiative des HanÞls wäre niemand auf die Idee gekommen, dass 20 Jahre nach erfolgreicher Einführung der EANCOM-Nachrichten ein solches Detailproblem existiert.

Trotzdem war es wichtig, auch bei den von externen Partnern durchgeführten Streckenlieferungen eine Verwendung von nahezu 100% DESADV sicherzustellen.

Die L-MW Arbeitsgruppe hat in kurzer Zeit mit der Ausarbeitung eines praktikablen Idealmodells das Problem gelöst. Die Umsetzung dieses Modells war danach Aufgabe der beteiligten Unternehmen, zum Großteil wurden die Lösungen umgesetzt. Die vorgestellte WEB-EDI Lösung ergänzt das Programm fFCr kleinere Unternehmen.

Für weitere Informationen zum Logistikverbund Mehrweg nutzen Sie bitte unsere Website www.l-mw.at,gerne stehen wir auch für Rückfragen zur Verfügung.

In den folgenden Wochen werden wir Sie über den aktuellen Stand  zu den AG Themen  „Integration von bepfandeten Mehrweg Verpackungen in GS1 Sync“ und „Die neue Dolly Empfehlung“ informieren.

EINE KOOPERATIONSPLATTFORM VON GS1 AUSTRIA BRAHMSPLATZ 3, 1040 WIEN

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